Die 24 Stunden von Le Mans

HALLO UND WILLKOMMEN

 

Holt euch einen Kaffee und einen Schokoriegel, lehnt euch zurück  – es könnte länger dauern!

Es geht nach Frankreich- genauer: nach Le Mans. Die Motorsport Fans unter euch wissen genau, was dort abgeht! Das größte und spektakulärste Langstreckenrennen der Welt- die 24 Stunden von Le Mans.

Ich hatte dieses Jahr das Vergnügen und Glück, dabei sein zu dürfen.

An dieser Stelle: Micha- Vielen Dank nochmal!!!

In Leipzig startete unsere 1200km lange Autofahrt Donnerstag früh. Ein kleiner „Umweg“ über Belgien und zack- standen wir im Pariser Berufsverkehr- bei 33°C. Nochmal 3 Stunden später haben wir die Rennstrecke in Le Mans und das Camp erreicht. Los ging`s mit Zeltaufbau…

An diesem Abend stand ein Qualifikationslauf an. Den wollten wir uns auf jeden Fall noch ansehen und ich wollte ein paar Bilder machen – quasi zum warm werden. Gesagt, getan…Tag 1- check!!!

Tag 2: An diesem Freitag wurde auf der Rennstrecke nicht gefahren. Dafür war die Boxengasse für die Besucher geöffnet. Man konnte den Mechanikern beim Schrauben zu sehen und die Autos aus der Nähe betrachten. Wann hat man schon so eine Gelegenheit?! J Leider setzte immer wieder leichter Regen ein, was das Ganze zwar etwas unangenehm gestaltete; jedoch nicht weniger interessant.

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Am späteren Nachmittag stand die Fahrerparade in Le Mans auf dem Platz der Republik an. Naja, man kann es sich auf jeden Fall mal ansehen –  Und gut!!! J Damit war auch  dieser Tag vorbei und der Start des Rennens rückte unaufhörlich näher!!!

Tag 3: Samstag früh 7 Uhr – Augen auf- heut geht`s los!!! Der Plan steht: Vormittag das Rennen der klassischen Fahrzeuge ansehen und dann vorbereiten auf DAS Rennen!!!

Wir hatten Karten für die Tribüne 1. Diese befindet sich hinter dem Dunlop Bogen. Eigentlich nicht schlecht. Man sieht die Autos von oben herunter durch den Dunlop-Bogen, runter durch die Esses, bis zur Tetre Rouge. Leider war der Blick mit all den Tausenden von Zuschauern nicht mehr so frei; jedoch die Stimmung war phänomenal. Da ich mit meinen Fotos nun 24 Stunden Zeit hatte, ließen wir es ruhig angehen. Mit dem Shuttle Bus ließen wir uns zur Porsche Kurve fahren- ein Gelände eigens nur für die Porsche Mitarbeiter und deren Begleitung 🙂

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Mit etwas Glück bekamen wir noch andere Karten – Tribüne 19 – direkt an Start und Ziel, gegenüber der Boxengasse. Besser geht’s NICHT!!! Das war auch der einzige Platz an der Rennstrecke, an dem man den Gehörschutz tragen musste. Nicht etwa die super schnellen LMP-1 Fahrzeuge machten den meisten Krach- NEIN- die GT Autos, allen voran die Ferraris mit ihrem schrill kreischenden Sound, die Corvette mit ihrem V8 Geballer und die dumpfen Aston Martins machten am meisten Spuk- ein schöner Spuk!!! Dort ließ es sich aushalten. Die Action in der Boxengasse aus 60m Entfernung mit zu erleben, die Zweikämpfe und Überholmanöver auf der Zielgerade- das  ist es, was eine Nacht in Le Mans ausmacht- dafür lohnt sich eine lange Anreise!!!

Nach einer mehr oder weniger kleinen Auszeit auf dieser Tribüne zogen wir los- eine Fahrt im Riesenrad ist ebenso Muss. Direkt neben der Strecke drehte dieses, ziemlich schnell, seine Runden. Nach 2 Runden war dieser Spaß leider wieder vorbei und für uns ging es weiter durch die Nacht.

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Irgendwo hier begann auch Tag 4: achso, mein Plan – kein Schlaf! Schließlich ist die Nacht (wie schon erwähnt) das, was es ausmacht.

Als sich die Nacht dem Ende neigte, zogen auch die Letzten in Ihre Zelte. Ich zog weiter über die Dunlop-Kurve Richtung Tetre Rouge. In den frühen Morgenstunden ist die Strecke ringsherum fast komplett leer. Nur ein paar Hardcore-Fans säumten die Hänge. Gut für mich und meine Kamera, die mich natürlich das gesamte Wochenende begleitet hat. Ich hoffte auf einen schönen Sonnenaufgang. Die Sonne hat mich leider enttäuscht – Tetre Rouge umso weniger!!!

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Gegen 8 Uhr bin ich zurück zum Camp, um mich für den bevorstehenden Tag beim Frühstück zu stärken. Bis zum nächste Mal schlafen sollten noch ein paar Stunden vergehen!

Ich muss zugeben, dass ich beim Frühstück schon das ein oder andere Mal „eingenickt“ bin.

Es nützt nichts… weiter geht’s…

Wir ließen es jetzt etwas ruhiger angehen, zogen nochmal ein wenig an der Haupttribüne entlang bis wir uns, um die letzten Stunden mitzuerleben, wieder an die Pursche Kurve begaben.

Das am Ende ein Porsche gewonnen hat, setzte dem Ganzen natürlich die Krone auf. Das Highlight des Abends war dann der Besuch des Siegerteams im Camp. Eine unbeschreibliche Stimmung im Zelt, die sich den ganzen Abend zur Siegesfete hielt. Ich dagegen bin nach ca. 39 Stunden auf den Beinen in mein Zelt gekrochen.

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Tag 5: Montag – Rückreisetag. Was gibt es zu sagen? Zelt abbauen im Regen – Frühstück – ab geht die Tour. Zum Glück gab es vormittags an der Strecke und in Paris keinen Stau. Nach ca. 11 Stunden erreichten wir Leipzig!!!

Le Mans 2015 – check!!!

Mein Fazit des Wochenendes: Es war der Hammer- der Wahnsinn- es war einfach geil. Die ganze Atmosphäre um das Rennen herum; die Tatsache bei der wahrscheinlich größten Motorsportveranstaltung der Welt dabei zu sein ist unbeschreiblich!!!

Wie schon erwähnt, hatte ich meine Kamera dabei.

Le Mans ist ein RIESEN Spielplatz für Fotografen und gleichzeitig eine RIESEN Herausforderung!!!

 

Mein Fotos – Fazit: „one step forward “

Aber seht selbst! Viel Spaß beim Anschauen und lasst euch ein wenig vom Mythos Le Mans anstecken!!!

In diesem Sinne

Haut rein und bis bald!

//Manuel

 

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